Fischersche-Indolsynthese

Edukte

Produkte

  • Indol (bzw. Indolderivate)

Katalysator

  • ZnCl2

Bemerkungen

  • Mit der Fischerschen-Indolsynthese kann man Indol und seine Derivate synthetisieren.
  • Als Edukte werden ein Phenylhydrazon einer Ketoverbindung und Zinkchlorid (Schwefelsäure / Borfluorid) als Kondensationsmittel verwendet.
  • Das Phenylhydrazon reagiert bei Anwesenheit von Zinkchlorid unter Ringkondensation zu dem entsprechenden Indol-Derivat. Das Phenylhydrazon wird aus einem Phenylhydrazin und einem Keton unter Wasserabspaltung synthetisiert. Durch eine Diaza-Cope-Umlagerung verschiebt sich die C=N-Doppelbindung zu einer C=C-Doppelbindung. Nach Abspaltung von Ammoniak kommt es bei Anwesenheit des Kondensationsmittels zum Ringschluss des Indolrings.
  • Verwendet man Acetaldehydphenylhydrazon als Edukt wird Indol als Produkt gebildet.

Reaktion

alternative Darstellung

 

 

  • Literatur:
    • MA 8-36
    • MS 18-34